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Um einen ersten Eindruck dieser besonderen Landschaft zu bekommen sei eine Wanderung auf dem naturbelassenen Weg in unmittelbarer Nähe zum Elbufer von Lauenburg Richtung Grünhof-Tesperhude empfohlen.

Man startet „Am Kuhgrund“ (1) gegenüber dem „Bootshaus Café und Restaurant“ elbabwärts.

Nach gut einer viertel Stunde macht er Wald einer Lichtung Platz. Sie muss überquert und an der gegenüberliegenden Seite der Weg bergauf gewählt werden. Er folgt – in etwa 20 m Höhe – weiter dem Strom, zweigt dann ab, umgeht die Ertheneburg und führt an der Gaststätte „Alter Sandkrug“ (2) vorbei zurück zum Strom. Von dort geht es weiter – immer am Ufer entlang – bis zum „Campingplatz Hohes Elbufer„, um schließlich in Grünhof-Tesperhude (3) anzukommen.

Der Grund für diesen Umweg liegt in der Vergangenheit: Früher gab es hier eine Kalksandsteinfabrik, die den für die Herstellung von Kalksandsteinen benötigten Sand aus dem Elbhang grub. Aus Naturschutzgründen wurde die Abbaugenehmigung zurückgezogen und von dem ehemaligen Fabrikgelände ist nur das Verwaltungsgebäude übrig geblieben. Es dient heute als Wohnhaus. In unmittelbarer Nähe dazu findet sich noch eine stählerne Spundwand, die Zeugnis gibt von einem Anleger, für Lastkähne, die ehemals dender Steine für die Fabrikation ebenfalls benötigten Kalk anlieferten.

Hier einige Impressionen von dort und dem weiteren Weg:

Blick über die Elbe auf Artlenburg in Niedersachsen
Gaststätte „Alter Sandkrug“ am Fuß des Steilufers
Blick auf den Strom
Altwasser am Weg

Die Wanderung dauert ungefähr zwei Stunden und ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Mit den regelmäßig verkehrenden Bussen kommt man leicht zurück. Mögliche Wartezeiten lassen sich durch einen Besuch im Café Koch oder im Elbkantinchen verkürzen.

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