Gruppen  starten am besten vom Ruferplatz in der Lauenburger Altstadt. Von dort  ist es nicht weit bis zum Bahnhof, jenseits des Kanals. Mit dem Bahnhof im Rücken liegt der Einstieg in unmittelbarer Nähe zum Kanal rechts. Die Teerstraße muss man bald nach links auf einen unbefestigten  Weg verlassen, der zum Elbe-Lübeck-Kanal führt. Als erstes fällt der Blick auf das Tor und den Kontrollturm der Lauenburger Schleuse. Der schmale Graben daneben  ist Teil des alten Stecknitzkanals, den man auf einer kleinen Holzbrücke überquert. Der Weg führt dann dicht an der Bahnstrecke Lüneburg-Lauenburg-Lübeck unter der Bundesstraße 5 hindurch ins freie Gelände.

An der ersten Brücke wechselt man auf die andere Kanalseite und folgt dem Wasserlauf bis zur nächsten Brücke, in deren Nähe – jenseits des Kanals – ein Gasthaus zu finden ist. Bleibt man auf dieser Seite und unterquert die Brücke, weitet sich der Kanal zum Lanzer See, nachdem das Gasthaus benannt ist. Hat man den passier und eine Eisenbahnbrücke unterquert, kommt man zur Dalldorfer Brücke. Hier verlässt man den Kanal in Richtung Ortsmitte.

An der ersten Einmündung fährt man erst rechts, dann links und kommt so zu einer mehr oder weniger stark befahrenen Landstraße, die man überquert. Das Gelände steigt danach an, sodass man gut beraten ist, seine Kräfte einzuteilen. Der Straßenbelag wechselt zwischen Teer, Grand und Betonplatten. Trotz einiger Kurven ist der Weg gut zu finden: Immer leicht bergauf, einen Weg gerade überqueren und dann bei der nächsten Einmündung nach links Richtung Wald fahren. Dort angekommen ist der höchste Punkt der Tour erreicht und ein zweispuriger, leicht abfälliger Plattenweg entschädigt für die zurückliegende Anstrengung.

Nach ca. 1 – 2 km mündet der Weg in eine Landstraße, der man nach rechts Richtung Lütau folgt. Im Ort überquert man die Bundesstraße und biegt vor der Kirche nach links in eine Wohnstraße ab. Eine mächtige Platane, die man rechts liegen lässt, weist den Weg.

Nachdem die letzten Häuser passiert sind, führt der Weg durch Felder und Wiesen zur Alten Salzstraße. Das Kopfsteinpflaster kann man meiden, indem man entweder die wenigen hundert Meter bis zum Tierpark Krüzen auf der Bundesstraße zurücklegt oder die sandigen Streifen neben dem Pflaster nutzt.

Folgt man der Alten Salzstraße, nimmt man nach etwa 1 km die erste Abzweigung links, einen geteerten Weg, der am Tierpark vorbei Richtung Krüzen führt. Der kurze Anstieg macht bald einer leicht abfallenden Strecke Platz, die in Krüzen an der Gaststätte Stechbarth vorbeiführt.

Im Ort an dem Gedenkstein mit der Glocke rechts abbiegen, dem Weg folgen aus dem Ort hinaus zur nächsten Kreuzung. Die Landstraße überqueren und den kurzen Anstieg hinauf in die Feldmark nehmen. Ist man oben angekommen, geht es leicht abschüssig bis nach Schnakenbek.

Dort angekommen die Bundesstraße 5 überqueren. Wer es eilig hat, kann dem Radweg bis zum 2 km entfernten Ortsrand von Lauenburg folgen. Wer es schöner haben will, der folgt dem Radweg bis kurz vor den Ortsausgang und biegt nach rechts in die Glüsinger Straße ab, die nach wenigen Metern einen Bogen nach links macht in Richtung Wald und Glüsinger Grund.

Am tiefsten Punkt in einer Linkskurve führt ein Wanderweg kurz und steil in den Wald hinein. Geradeaus geht es Richtung Fahrradweg an der B5, rechts geht es durch den Wald. Über beide Wege gelangt man zum Elbkamp, der parallel zur B5 oberhalb des Elbhangs zu Jugendherberge führt.

An der Jugendherberge gibt es einen sehr steilen und unbefestigter Weg durch den Wald hinunter zur Elbe. Nur wer gute Bremsen hat und fahrerisch hinreichend geschickt ist, kann die Strecke auf dem Rad überwinden. Alle anderen sollten absteigen.

Unten angekommen folgt man dem Weg am Ufer der Elbe. Die erste Abzweigung links führt zu Elbstraße, an die der Ruferplatz grenzt.