Die Tour beginnt und endet am „Forsthaus Glüsing“ (1) an der Bundesstraße 5 zwischen Schnakenbek und Lauenburg. Bei starkem Westwind sollte die Tour entgegengesetzt zur vorgeschlagenen Richtung durchgeführt werden, weil man dann im ersten und letzten Teil mehr Deckung hat und in der Elbniederung der Wind von hinten kommt.

Die Elbbrücke bei Lauenburg (2) hat einen separaten Rad- und Fußweg. Man kann also gut anhalten und den Blick über den Strom auf die alte Fischerstadt genießen.

Panorama aus Wikipedia

Am Ende der Brücke führt eine Treppe nach unten zur Elbe. Fahrräder können in einer Laufrinne mitgeführt werden.

Der weitere Verlauf ist durch die enge Anbindung an den Strom weitgehend vorgezeichnet. Zum Überqueren des Elbe-Seitenkanals (3) müssen Sie den Fahrradweg an der Bundesstraße 209 benutzen. Verpassen Sie nicht den schmalen und recht steilen Abstieg unmittelbar dahinter. Wenn Sie wieder an der Elbe sind, kann man sich kaum verfahren. Gaststätten und Bänke mit Blick über den Strom laden zum Rasten ein.

Auch die Elbbrücke bei Geesthacht (4) kann man nicht verfehlen. Der Radweg führt an der Flanke des Damms hinauf, quert das Wehr (die Staustufe) mit den Fischtreppen für kleinere Fische, dann die Elbinsel mit der Fischtreppe für größere Fische und schließlich den Kanal mit den Schleusen. Danach führt der Radweg nach unten zur Straße „Am Schleusenkanal“ und von  dort Richtung Innenstadt. Benutzen Sie die Radwege auf der rechten Straßenseite. Nach etwa einem Kilometer sehen Sie eine Fußgängerbrücke, die zum „Roten Platz“ führt. Wenn Sie mögen, können Sie ihn überqueren und direkt an der Elbe bis zum Schwimmbad fahren. Dort vereint sich der Radweg wieder mit der Straße. Nach einigen hundert Metern kommen Sie an der Talstation des Pumpspeicherkraftwerks (5) und dem stillgelegten „Kernkraftwerk Krümmel“ vorbei. Der Radweg zweigt immer wieder von der Straße ab und folgt dem Elbufer.

Im nächsten Ort (6) bleiben Sie an der Elbe, fahren Richtung Campingplatz und folgen dem Wanderweg am Elbe-Steilhang. Hier wird das Radfahren etwas beschwerlich, sodass sich manchmal das Absteigen empfiehlt. Wenn Sie an dem Campingplatz vorbei sind, dürfen Sie den kurzen Anstieg auf einen höher gelegenen Weg (ca. 50 m) nicht verpassen , der besser befahrbar ist. Achten Sie auf Abzweigungen. An der gesuchten Gabel führt ein leicht abschüssiger Weg zum Fuß des Elbhangs. Dieser bringt sie sicher zur Gaststätte „Alter Sandkrug“ bei Schnakenbek.

Vor dem Gasthaus führt die „Alte Salzstraße“ hinauf zum Geestrücken. Empfohlen sei hier aber der Weg geradeaus auf ein einzelnes Gebäude zu und dann links den schmalen Hohlweg hinauf. Oben angekommen wenden Sie sich nach rechts und stoßen nach kurzer Wegstrecke auf ein Hinweisschild zur Ertheneburg. Sie müssen nach links, aber ein Abstecher nach rechts lohnt sich.

Folgen Sie der Beschilderung nach Lauenburg, bis Sie auf die Straße „Glüsinger Grund“ kommen. Sie führt bergauf Richtung Bundesstraße 5. An der Einmündung links liegt die Gaststätte „Forsthaus Glüsing“, Ausgangspunkt der Tour.