

Die Tour beginnt und endet am „Restaurant Hermes“ (1) an der Bundesstraße 5 zwischen Schnakenbek und Lauenburg. Bei starkem Westwind sollte die Tour entgegengesetzt zur vorgeschlagenen Richtung durchgeführt werden, weil man dann im ersten und letzten Teil mehr Deckung hat und in der Elbniederung der Wind von hinten kommt.
Die Elbbrücke bei Lauenburg (2) hat einen separaten Rad- und Fußweg. Man kann also gut anhalten und den Blick über den Strom auf die alte Fischerstadt genießen.

Am Ende der Brücke führt eine Treppe nach unten zur Elbe. Fahrräder können in einer Laufrinne mitgeführt werden.
Der weitere Verlauf ist durch die enge Anbindung an den Strom weitgehend vorgezeichnet. Zum Überqueren des Elbe-Seitenkanals (3) müssen Sie den Fahrradweg an der Bundesstraße 209 benutzen. Verpassen Sie nicht den schmalen und recht steilen Abstieg unmittelbar dahinter. Wenn Sie wieder an der Elbe sind, kann man sich kaum verfahren. Gaststätten und Bänke mit Blick über den Strom laden zum Rasten ein.
Auch die Elbbrücke bei Geesthacht (4) kann man nicht verfehlen. Der Radweg führt an der Flanke des Damms hinauf, quert das Wehr (die Staustufe) mit den Fischtreppen für kleinere Fische, dann die Elbinsel mit der Fischtreppe für größere Fische und schließlich den Kanal mit den Schleusen. Danach führt der Radweg nach unten zur Straße „Am Schleusenkanal“ und von dort Richtung Innenstadt. Benutzen Sie die Radwege auf der rechten Straßenseite. Nach etwa einem Kilometer sehen Sie eine Fußgängerbrücke, die zum „Roten Platz“ führt. Wenn Sie mögen, können Sie ihn überqueren und direkt an der Elbe bis zum Schwimmbad fahren. Dort vereint sich der Radweg wieder mit der Straße. Nach einigen hundert Metern kommen Sie an der Talstation des Pumpspeicherkraftwerks (5) und dem stillgelegten „Kernkraftwerk Krümmel“ vorbei. Der Radweg zweigt immer wieder von der Straße ab und folgt dem Elbufer.

Im nächsten Ort (6) bleiben Sie an der Elbe, fahren Richtung Campingplatz und folgen dem Wanderweg, der links am Platz vorbeiführt. Das Radfahren ist dort beschwerlich, sodass sich Absteigen und Schieben empfiehlt. Wenn Sie an dem Campingplatz vorbei sind, dürfen Sie den kurzen Anstieg (ca. 50 m) auf den höher gelegenen Weg nicht verpassen, der besser befahrbar ist. An der nächsten Wegegabel Abzweigungen müssen Sie entscheiden, ob Sie dich am Elbufer bleiben oder ein Stück bergauf fahren und einem höher gelegenen Weg (vgl. diese Karten) folgen wollen. Der ufernahe Weg bringt sie sicher zur Gaststätte „Alter Sandkrug“ bei Schnakenbek. Spätestens hier müssen Sie den Hang hinauf.
Es gibt zwei Wege: Die „Alte Salzstraße“ und einen parallel dazu verlaufenden schmalen Hohlweg unterhalb der Ertheneburg. Für letztgenannten Aufstieg den Weg gegenüber der Gaststätte auf ein einzelnes Gebäude zu wählen und dann links den Hang hinauf. Oben angekommen geht es rechts zur Ertheneburg. Nach links geht es zurück zur Alten Salzstraße, die nach Schnakenbek führt. Der auf dieser Seite gezeigte Kartenauschnitt zeigt die beiden Wege.
Vor dem Friedhof in Schnakenbek geht es nach rechts und dann geradeaus über die Straßen „Am Walde“ und „Glüsinger Grund“ zur Bundesstraße 5. Die Gaststätte „Restaurant Hermes“ liegt links der Einmündung.
