
Im Folgenden gibt es Hinweise zu Radtouren im Naturschutzgebiet und der näheren Umgebung. Die folgende Abbildung zeigt zwei Wege nach Tesperhude, die – vor erreichen des Ortes – zu einer Rundtour verbunden werden können.
Vorher empfiehlt sich – falls noch nicht bekannt – ein Abstecher zur Ertheneburg, die neben den beachtlichen Wallanlagen einen Blick von erhöhter Warte über die Elbe ins Niedersächsiche bietet.

Der hier beschrieben Einstieg liegt in westlicher Richtung vom Schnakenbeker Ortsteil Sandkrug, an dem die „Alte Salzstraße“ vorbei bis zur Elbe führt. Von Schnakenbek kommend verlässt man die „Alte Salzstraße“ nach rechts, bevor sich die Straße zur Elbe neigt. Parkgelegenheiten finden sich am Wegesrand oder günstigenfalls gegenüber der Tagungsstätte „Sandkrug Hof“.
Der Weg führt in den Wald hinein und am Ende der die Tagungsstätte umgebende Mauer nach links. Es empfiehlt sich ein Abstecher zur Ertheneburg, die neben den Wallanlagen einen Blick von erhöhter Warte über die Elbe ins Niedersächsiche erlaubt.
Nach mehreren hundert Metern gabelt sich der Weg. Hier muss man entscheiden, ob man geradeaus (oben auf dem Elbhang) bleiben oder auf halber Höhe (dichter an der Elbe) die kurvenreichere Strecke benutzen will. Beide führen bis nach Tesperhude. Die Oberflächen der Wege sind rauh. Besonders achtgeben muss man bei Wurzeln oder dickeren Steinen, die aus der Oberfläche herausragen. Das gilt auch für durch Regen verursachte Rinnen, in den sich Sand angesammelt haben kann. Für einigermaßen geübte Radfahrer sollte das alles aber kein Problem darstellen.
Beiden Strecken sind durch mehrere Nebenwege miteinander verbunden. Die hier in Blau und Rot hervorgehobenen sind gut befahrbar. Die anderen können steil, eng, zugewachsen oder von abgebrochen Ästen versperrt sein. Da ist Vorsicht geboten und Google Maps sollte nur bedingt vertraut werden.
Wenn die Tour etwas länger sein darf, kann der Wald jenseits der B5 mit einbezogen werden. Beim Überqueren der stark befahrenen B5 ist Vorsicht geboten.
Wie die Route unten zeigt, führt der Weg am bronzezeitlichen Totenhaus vorbei, das etwas abseits des Weges gelegen ist. Schilder weisen darauf hin.

Für längere Strecken bieten sich viele verkehrsarme Wege durch die Feldmark an. Dort findet sich eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft mit die Wege säumenden Wallhecken, den sogenannten „Knicks“. Sie bieten vielen Tieren (Insekten, Vögeln, Kleinsäugern) und Pflanzen wertvollen Lebensraum.


Schön zu befahren sind die beidseitig von Knicks begrenzten Wege zwischen Schnakenbek und Gülzow. In diesen sogenannten „Reddern“ kann z. B. die Brutvogeldichte auf das Sechsfache eines einfachen Knicks ansteigen. Das macht sie ökologisch besonders wertvoll.
