Die Alte Salzstraße führte von Lüneburg am Kloster Lüne vorbei über Brietlingen nach Artlenburg, wo eine Furt und eine Fähre die Elbequerung nach Schnakenbek möglich machte.

Der Elbübergang wurde im 11. und 12. Jahrhundert durch die Ertheneburg gesichert, die allerdings 1181 von Heinrich dem Löwen auf seiner Flucht vor Kaiser Friedrich Barbarossa in Brand gesetzt wurde. Lange Zeit gab es deshalb am Übergang nur noch eine Zollstation. Heute findet sich hier kein Elbübergang mehr.

Der weitere Straßenverlauf führte von Schnakenbek zwischen Krüzen und Juliusburg hindurch nach Lütau und so weiter, wie es die nebenstehende Karte zeigt.

Die Teilstrecke über Fredeburg und Gr. Sarau war bis ins 17. Jahrhundert nur von geringer Bedeutung.

Für die Fuhrleute von einst muss es extrem herausfordernd gewesen sein, die kostbare Salzfracht auf dem Landweg bis in den Lübecker Hafen zu bringen. Vermutlich wurde deshalb Ende des 14. Jahrhunderts mit dem Bau einer Wasserstraße, dem sogenannten Stecknitzkanal begonnen, der die Sache weniger beschwerlich machte.

1398 wurde erstmals auf diesem Wege in einer fünfwöchigen Fahrt Salz aus Lüneburg nach Lübeck transportiert.

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